Auf einen Kaffee bei Elisabeth


Es gibt was Neues! Das Café Elisabeth in der Göglstraße. Montag um 8 Uhr aufgesperrt, um halb 9 ist das kleine Lokal schon gut gefüllt. Die Besitzerin – ja, Elisabeth – arrangiert noch schnell den Kuchen. Dann bringt sie den ersten Kaffee. Der kommt aus der Rösterei Naber, sehr gut. Serviert mit Naps. Nein, nicht vertippt. Schnaps trink ich um die Uhrzeit nur in absoluten Härtefällen.

Ein Schluck. Und schon bin ich glücklich. Gut, bei der Einrichtung find ich puristischer besser. Aber über Geschmack lässt sich nicht streiten (nur diskutieren). In jedem Fall fein, dass Krems um ein Lokal bunter ist. Ein Lokal mit besonders nettem Service. Denn der Kinder-Kakao, der wird automatisch nicht zu heiß serviert. Pfau. Für Eltern ein nicht unwesentliches Detail. Denn nichts führt in einem vollen Lokal schneller zum Schweißausbruch als der Wutausbruch  des Kindes vorm zu heißen Heißgetränk. Ja, ich spreche aus Erfahrung.

Ein Blick in die Karte. Mehrere Frühstückskombis zur Auswahl. Viele mit klingenden Namen. Ich würde trotzdem den Toast Hawaii bestellen. Weil Kindheitserinnerung. Gibt’s eigentlich die Glitzer-Palmen noch, mit denen der früher garniert wurde?

Zurück zu Elisabeth. Die ist übrigens ein „Urgestein“ der Kremser Gastronomie. Vielleicht kennt ihr sie noch aus dem Stadtcafé Ulrich. Dort war sie 8 Jahre lang Kellnerin. Das eigene Café, schon lange ihr Traum. Ich find’s schön, dass sie ihn sich erfüllt hat.

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