Blog. Plop! Buch!!

Reisebuch LUST AUF NIEDERÖSTERREICH erscheint am 15. November

Seit mehreren Monaten ist es am Blog ruhig gewesen: Der Grund hat 280 Seiten und befindet sich in Druck. Mein Reisebuch LUST AUF NIEDERÖSTERREICH geht ein paar Schritte weiter: nämlich in die Wachau, das Waldviertel, Kamptal, den Wagram und das Traisental.

LUST AUF NIEDERÖSTERREICH ist ein Buch für alle, die das Besondere suchen. Eine Tour durch sechs ausgewählte Regionen im Land. Randvoll mit Genuss-Adressen, regionalen Produzenten und Rezepten, Kulturinitiativen und Wanderrouten. Für Ausflügler, die das Land kennenlernen wollen oder Einheimische, die Lust auf etwas Neues haben. Es gibt viel zu entdecken!

Hier eine Vorschau ins Krems-Kapitel:

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Auf der Website www.lustaufniederoestereich.com könnt ihr auch erste Blicke ins Projekt werfen. Hier kann man auch schon vorab bestellen: Das Buch kostet € 19,90 und ist ab 15. November 2017 lieferbar.

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280 Seiten LUST AUF NIEDERÖSTERREICH

  • Besondere Geschäfte & Produkte
  • Insider-Interviews in allen Regionen
  • Bühnenwirtshäuser & andere kulinarische Entdeckungen
  • Galerien, Ausstellungshäuser, Kulturinitiativen
  • Rezepte & noch mehr

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Buch-Party am 17. November 2017

Am 17. November präsentieren Verleger Michael Horowitz und ich das Buch zum ersten Mal. Ab 19 Uhr in der Dominikanerkirche Krems. Mit dabei: Standln aus allen Regionen im Buch, an denen man kosten & schmökern kann. Musik & eine Show vom Hair Club gibt es auch! Wer vorbeischauen möchte, meldet sich bitte unter buecherei@krems.gv.at an.

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Ich freu mich auf euch!
www.lustaufniederoesterreich.com

 

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Beziehung auf Zeit.

Alle tun es. Männer und Frauen, kleine Geschäfte, große Kanzleien: Kunst leihen in der Artothek Niederösterreich.

Neben den Blockbustern der Kunstmeile bietet die Artothek einen Platz, an dem man Kunst ganz intuitiv begegnen kann. Einfach ziehen!

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Wer hätte nicht gern ein Original zuhause? Kunst für die eigenen vier Wände, auch so richtig großformatig. In der Artothek Niederösterreich kann man Grafiken und Gemälde einfach ausborgen für einige Monate. Gegen eine kleine Leihgebühr, die auch gleich die Versicherung abdeckt.

Bis der Bauch ja sagt.

Das Wichtigste: Sich etwas auszusuchen ist einfach. Und es macht Spaß. In den Räumen der Artothek warten dutzende Schiebewände darauf, herausgezogen zu werden. Darauf  hängen rund 1.500 Gemälde und Grafiken. Man zieht. Und schaut. Und zieht. Und schaut. Bis der Bauch ja sagt. Man kann sich natürlich auch beraten lassen von den Expertinnen der Artothek. Wenn man etwas ganz Spezielles sucht oder auch Hilfe beim Zusammenstellen verschiedener Bilder braucht. Denn die Auswahl ist groß: Von großformatigen abstrakten Gemälden bis zu feingliedrigen Schwarz-Weiß-Grafiken reicht die Palette. Auch klassische „Schinken“. Alle aus der Kunstsammlung des Landes Niederösterreich.

So unterschiedlich die Kunstwerke, so verschieden die Ausleiher. Viele Stammkunden haben sie, erzählt Chiara Schleimer von der Artothek. Pärchen, die immer zur gleichen Schiebewand pilgern. Schulklassen, die basisdemokratisch diskutieren, welches Bild das Klassenzimmer in Zukunft schmücken soll.

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Beziehung für 6 oder 12 Monate.

Ist man fündig geworden, dann verpacken die Mitarbeiterinnen das Bild, damit nix passieren kann. „Viele reizen die Größe ihres Kofferraums bis auf den letzten Zentimeter aus“, schmunzelt Chiara Schleimer. Dann geht es ab nachhause – für sechs Monate. Auf Wunsch kann man auf 12 Monate verlängern. Dann ist aber Schluss und man gibt das Werk wieder zurück.

„Wir leben das Teilen. Der Gedanke ist in Österreich nicht so verbreitet, da muss man Kunst oft besitzen. Das versuchen wir hier aufzubrechen.“

 

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Wechselnde Ausstellungen, freier Eintritt

In der Artothek ist auch immer eine Ausstellung zu sehen. Da kann man dann einen der vertretenen Künstler näher kennenlernen. Denn oft hat die Artothek nur ein oder zwei Werke, der Künstler aber viele Seiten. So wie niederösterreichische Künstlerin Linde Wabe. 2010 hat ihr das Leopoldmuseum eine große Retrospektive gewidmet, ab 30. September 2017 zeigt die Artothek eine Werkschau mit Krems-Bezug. Eintritt frei!

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ARTOTHEK Niederösterreich
Steiner Landstraße 3/ 2. OG., 3500 Krems a. d. Donau
Do bis So: 11 – 18 Uhr
Eintritt frei. Für die Leihe braucht man einen österreichischen Meldezettel.

Online schmökern: Auf der Website gibt’s auch eine Katalog mit allen Bildern, die man leihen kann.

 

 

Der Er-Nährer von Rassing.

Prädikat: echt super! Die Küche von Mike Nährer.

Etwas südlich von Krems, mitten in der Traisentaler Pampa, kocht Mike Nährer außergewöhnlich gut – und das schon konstant lange. Übernommen hat er das Gasthaus von seinen Eltern 2010, die Haube gab’s bereits 2009. Und angefangen hat alles noch viel früher. Salzburger Nockerln hat Mike nämlich schon als 10-Jähriger gekocht in der Küche seiner Großmutter. Heute geht’s im Gasthaus Näherer wie jeher bodenständig zu: Hirn mit Ei und Kalbskopf stehen auf der Karte. Auch immer wieder außergewöhnlicher Fisch wie Hecht und Felchen.

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Familiengericht, über das man spricht.

Das Wirtshaus der Nährers ist seit Generationen bekannt für ein ganz spezielles Gericht: offene Leberwurst mit Gulaschsaft. Es wird seit ganzen 50 Jahren nach dem gleichen Familienrezept zubereitet. Viele Gäste kommen deswegen und versammeln sich in der rustikalen Stube rund um den gemütlichen Stammtisch.

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Von Kopf bis Fuß auf Verkochen eingestellt

Mike Nährer weiß, wie man Fleisch zerlegt. Muss er auch. Denn die Jäger bringen, was ihnen vor die Flinte läuft. Ein Grund, warum man im Wirtshaus auch viele Wild-Gerichte essen kann. Alles wird verkocht, auch Innereien. Zum Beispiel in Form eines Beuschels, das Mike Nährer mit einem weichen Wachtelei serviert – wahnsinnig cremig. Wird nur noch getoppt vom Semmelknödel in Knusper-Hülle. Das allein ist schon ein guter Grund, um Richtung Rassing zu rasen.

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Überraschungen am laufenden Band.

Am besten überlässt man Mike Nährer die Speisenauswahl und bestellt ein Überraschungsmenü. Das kann zwischen drei und sieben Gängen haben – die Preise dafür sind echt ok: vier Gänge um € 36 zum Beispiel. Dann kommen viele gute Überraschungen aus der Küche, die man vielleicht so nie bestellt hätte. Was ewig schade wäre – ich träume noch immer vom Beuschel …

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Mike Nährer ist übrigens Mitglied von Junge Wilde. Das sind junge Köche, die Klassiker bewusst neu interpretieren und schräge Kombinationen angehen. Jedes Jahr kürt das Gastro-Magazin ROLLING PIN gemeinsam mit Stefan Marquard – dem Vater der JUNGEN WILDEN – einen neuen Koch, der in die Riege aufgenommen wird. Mike Nährer ist seit 2006 dabei.

Gasthaus Nährer
Hubertusstraße 2, 3141 Rassing
Telefon: 02784/22 24
Reservierung empfohlen – am besten gleich Menü mitreservieren!

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