Kohlrabi & Cocktails

Mother and son! Wenn sich zwei Generationen zusammentun, kommt etwas Neues für Krems heraus:

Am 14. Juni eröffnen Anna und Christoph Aichinger das FLAIR.

FLAIR KREMS
Neustart im Gesundheitszentrum Goldenes Kreuz in Krems: Christoph und Anna

Essen bei Anna

Anna macht die Frühschicht im FLAIR. Das heißt: zwischen 8 und 17 Uhr gibt es im Ess-Café feine Gerichte. Gestartet wird mit diversen Frühstücks-Kombis. Mit gebeiztem Bio-Saibling und Erdäpfel-Blinis. Oder Bauernbrot mit Schafkäse und fermentiertem Gemüse. Ihren Küchenchef hat sie sorgfältig ausgewählt: Jakob war vorher bei Sonnentor und liebt es spontan mit frischen Zutaten zu kochen. „Wir richten uns ganz nach der Natur. Wenn gerade Kohlrabi Saison hat, dann gibt es verschiedene Kohlrabi-Gerichte. Was nicht reif ist, gibt’s nicht“, erklärt Anna.

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Foto: FLAIR

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Mittags kann man zwischen drei Gerichten wählen: vegan, mit Fisch oder Fleisch. Die Lieferanten haben Anna und ihr Koch Jakob gesucht und gefunden. Schafmilch-Produkte von Ingrid Proidl aus Dross zum Beispiel. Essig von Großauer Edelkonserven, Bio-Fisch von Gerhard Wolf. Eine kleine Auswahl an Delikatessen kann man auch für zuhause mitnehmen, so wie das Mittagessen in der Lunch-Box.

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Foto: FLAIR

Viele gute Gründe fürs FLAIR

Wichtig ist Anna der soziale Aspekt an ihrem neuen Lokal: Nicht nur fair kalkulierte Speisen will sie machen, auch Menschen eine Chance geben, die sonst nicht leicht eine Stelle finden. So hat sie eine ihrer Servicemitarbeiterinnen und die Putzdame über die CARITAS gefunden.

Cocktails bei Christoph

Schlägt die Uhr Fünf, dann wird’s Zeit für Christoph. Er macht das Ess-Café jeden Abend zur Cocktail-Bar. 0-8-15 geht bei ihm gar nicht. Seinen Pina Colada macht er mit Limettensaft und Rosa Pfeffer.

„Solche Cocktails bekommt man sonst nur in Wien. Ich will Krems etwas Neues bieten.“

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Gut, dass Christoph schon vieles gesehen – und gemixt – hat. Durch seine Ausbildungen in Thailand und Schweden bringt er einen Haufen neue Rezeptideen mit, durch seine Jahre im Loisium und im Smoke on viel Erfahrung. „Ich wollte immer eine eigene Bar haben und in der Nacht arbeiten. Meine Mutter arbeitet lieber untertags – das ergibt sich doch perfekt. So können wir den ganzen Tag über das FLAIR bespielen.“

In Christophs Cocktails kommen auch viele heimische Zutaten. Der Gin ist von Wildstueck, der Whiskey von Kausl aus Mühldorf. Und damit man sich auch am Abend im FLAIR nicht ausschließlich flüssig ernähren muss, serviert das Team Knabbereien und kleine Gerichte wie Flammkuchen oder Quiche. Vielleicht in Zukunft auch mehr. Aber lieber langsam, Schritt für Schritt ist das Motto.

Also abwarten und viele Cocktails trinken!

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Öffnungszeiten ab 14. Juni 2018:

FLAIR, Gesundheitszentrum Goldenes Kreuz, Langenloiser Straße 4, 3500 Krems
Tel: 02732/76489

Geöffnet: Dienstag bis Samstag (Feiertag Ruhetag)

ESS-CAFÉ:  8-17 Uhr
COCKTAILBAR: Dienstag & Mittwoch: 17–24 Uhr, Donnerstag, Freitag, Samstag: 17–1 Uhr

P wie Pancetta.

Finalmente! Ein italienischer Feinkostladen in der Stadt.

Er lebt ihn. Den Aussteigertraum par excellence: Prosciutto aufschneiden, mit Gästen bei bei Friulano und Spumante über die Welt und gutes Brot philosophieren.

Bis vor kurzem war Hans Martinetz noch Manager in Dubai. Seit Ende Jänner hat er seinen Alimentari-Laden Il Magazzino in der Steiner Landstraße geöffnet. Dort finden Feinspitze alles was Gaumen und Herz erfreut: Weine aus Italien und Österreich, edle Fisch-Konserven aus Frankreich, Pasta aus Neapel, Limonaden aus Lyon und eine kleine feine Theke. Darin handverlesene Köstlichkeiten, die nach Urlaub schmecken: Lardo, Bresaola, Pecorino, Taleggio … Da fängt das italophile Herz zu bumpern an.

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Hans Martinetz, il Magazzino

„Irgendwann hatte ich genug davon, in großen Konzernen zu arbeiten. Von diesem Laden wusste ich: Der macht Spaß.“

Hans Martinetz bezieht viele seiner Produkte von einem Großhändler aus Venedig. Dem vertraut er, der vertreibt viele Slow Food-Produkte. Den Rest vom Sortiment hat er selbst entdeckt. In unzähligen Reisen nach Italien, Istrien und Südfrankreich. Oder an den Wochenenden, die er immer wieder in seiner Wohnung in Triest verbringt: „Der kürzeste Weg zum Meer“. Am Rückweg ist der Wagen stets randvoll mit Delikatessen. Alles, was hineinpasst, wird mitgenommen.

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Knabbergebäck aus Apulien. Haselnuss-Aufstrich mit dem höchsten Nuss-Anteil weit und breit. Colomba aus Triest. Im Il Magazzino kann man auch schöne Geschenke kaufen. Für sich selbst oder Menschen, die ähnlich ticken. Man kann aber auch vor Ort kosten. Mehrere Weine schenkt Hans Martinetz glasweise aus: Friulano, Ribolla Gialla, Pinot Grigio. Ja, auch Champagner. Und der Chef versichert:

„Wir können über alles reden. Wenn euch ein Wein interessiert, mache ich ihn auf.“

Zum Wein probiert man am besten etwas aus der Theke: ein Semmerl mit Mortadella. Eine kleine Käsevariation. Dazu passt herrlich das Sauerteig-Brot von Fritz Potocnik, das immer freitags frisch ins Il Magazzino geliefert wird. Caffè gibt’s auch. Ein Dolce dazu?

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Der geborene Wiener wohnt übrigens schon 25 Jahre in Krems. Beruflich kam er viel herum. Jetzt ist er im Süden gelandet – mitten in Krems/Stein.

Gut so!

Il Magazzino
Steiner Landstraße 76
3500 Krems
Tel.: +43 664 844 61 73
E-Mail: magazzino@il-magazzino.com

Öffnungszeiten
Mittwoch bis Freitag: 10 – 19 Uhr
Samstag: 10 – 13 Uhr

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Strawanzer: straordinario!

Friaul mitten in Langenlois: Schwillinskys wunderbares Gastspiel im Strasser Keller.

Kontemplativ illuminiert. Absolut glückselig. So fühlt man sich nach einem Abend bei Karl Schwillinsky und Barbara Öhlzelt im Strasser Keller. Unter dem Motto „Schwillinsky strawanzt“ bespielen die zwei diesen tollen Ort für mehrere Wochen. Diesmal zum Thema Friaul. Kurzurlaub für die hochnebelgeplagte Seele. Eine kräftige Portion Süden am Teller und – auf Wunsch – auch im Glas. Denn neben den Weinen von Barbara Öhlzelt kann man auch Friulano und Spumante aus Cormòns kosten.

Die Weine haben die beiden auf ihren Reisen entdeckt – denn dem jährlichen Strawanzer-PopUp geht eine ausgiebige Grundlagen-Recherche voraus. Sprich: Barbara und Karl machen im besagten Gebiet Urlaub, verkosten gemeinsam. Kaufen in diesem Falle Montasio-Käse, Oliven, Salami und Schinken. Letzteren übrigens von der kleinsten Manufaktur in San Daniele – La Glacere. 

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Wieder zuhause, entwirft Karl die Karte. Mio Dio, die kann sich sehen lassen. Da kann man zum Beispiel mit Carpaccio, gefüllten Calamari oder Jota triestina als Antipasto starten. Danach stehen schwere Entscheidungen bei den Primi an: hausgemachte Gnocchi, Linguine alle vongole oder Fritto misto. Geht es nach Barbara und Karl, dann:

„Unbedingt: Fritto misto!!!“

Dafür frittiert Karl Miesmuscheln, Garnelen und Fischfilets samt knuspriger Panade, die dann zielsicher mit einem Tupf dieser tollen Aioli versehen werden sollten. Herz, was willst du mehr? Naja, vielleicht Fegato alla veneziana. „Die Leute sind wieder verrückt nach Innereien und solchen Sachen. Ich brauche hier im Keller in den wenigen Wochen satte 10 Kilo Kalbsleber“, schmunzelt Karl.

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Barbara Öhlzelt und Karl Schwillinsky vor dem Strasser Keller

Pointiert dekoriert: Viel Freude macht auch der Keller selbst. Selten gibt es diese Plätze, an denen sich alles so stimmig zusammenfügt. Ein Platz voller Patina, sei es die gemütliche Gaststube im ersten Stock oder das heimelige Dachgeschoss mit Blick auf Langenlois samt Loisum.  Früher hat die Besitzerin Christa Strasser hier selbst Heurigen gemacht. Seit einiger Zeit bespielen Barbara und Karl den Keller im Winter für ein paar Wochen – ab Herbst 2018 ist sogar noch mehr geplant: „Wir wollen dann schon mit Gansl starten im November. Der Advent bietet sich toll für Weihnachtsfeiern an. Jänner bis März widmen wir wieder einem speziellen Thema“, erzählt Barbara.

Dafür ausgestattet sind sie. In der Küche steht ein Ferrari. Also: der für Köche. Ein echter MOLTENI-Ofen. Ein Ding, das in Frankreich in jedem Sterne-Restaurant zu finden ist und das Karl im Schweiße seines Angesichts die Treppen des Strasser Kellers hoch-hievte. „Bei jeder Stufe mussten wir eine Pause machen, weil der Ofen so schwer ist. Aber das war es wert. Er funktioniert wie ein alter Steinofen – man kann Dinge darauf wie eine italienische nonna stundenlang schmurgeln lassen.“

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Tja, bleibt nur noch eine Empfehlung: Bis zum Dolce durchhalten! Denn das Safraneis solltet ihr auf keinen Fall auslassen. Genauso wenig wie Barbaras Wein-Repertoire durchzuprobieren. Und zu späterer Stunde kommen dann noch die Oliven. Und eine zweite Portion der selbstgebackenen Grissini und ………………………

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Schwillinsky strawanzt – Thema Friaul-Julisch Venetien

Strasser Keller, Am Rosenhügel 2, 3550 Langenlois
12. 1. – 4. 2. 2018 und 2. 3. – 1. 4. 2018
täglich ab 18 Uhr, Montag & Dienstag Ruhetag

Strawanzer Heringsschmaus Buffet, 13. 2. – 17. 2. 2018, tgl. ab 19 Uhr 
Unbedingt reservieren: barbara@weinberggeiss.at oder
während der Öffnungszeiten unter 0676 3550959
Mehr Infos auf http://www.weinberggeiss.at/schwillinsky-strawanzt/