Na gute Nacht! Ein neuer Guide.

Diesmal hab ich fremdgeschrieben: Für das Wiener Online-Magazin goodnight.at. Das geht nämlich jetzt im Sommer auf Bundesländer-Tour.

Der Krems-Guide ist in guter alter LUST AUF KREMS-Manier verfasst. Und hier zu finden:

http://goodnight.at/magazin/freizeit/577-landpartie-krems

goodnight.at  ist generell eine feine Plattform, find ich. Ganz viele Tipps in und rund um Wien. Für euren nächsten Ausflug in die große Stadt.

Einen schönen Zeit – in Krems, Wien oder wo auch immer ihr gerade diesen Sommer verbringt!

Wenn die Stadt hitzefrei hat

Da Krems zurzeit ein echter Hotspot ist, kommen hier drei kühle Tipps. Für euch auf Eis serviert. Gänsehaut erwünscht.

Minus 5: Ein WuSa im Wald.

Egal, wie warm oder kalt es in Krems ist – beim Heurigen Emberger ist es in jedem Fall um 5 Grad kühler. Denn der liegt mitten im Wald. Und in zirka 15 Minuten ist man mit dem Auto von der Stadt im Sommerurlaub. (Noch ein bissl) grüne Wiesen. Ziegen. Schafe. Und ein kühler WuSa (Wurstsalat), das Einser-Menü beim Heurigen im Sommer. Aber auch die Schafprodukte sind zu empfehlen – Schaffleisch machen die Embergers nämlich selbst. Sie verwursten und verschinken sie, packen sie gemeinsam mit Käse auf die „Schafplatte“. Na dann määähhhh!

Der Emberger ist auch sehr kinder-tauglich. Sprich: Die Kleinen können zwischen der Riesen-Schaukel, den Ziegen und dem kühlen Brunnen prima auf Entdeckungstour gehen.

Heuriger Emberger, Reichaueramt 10, 3541 Senftenberg
täglich ab 12 Uhr bis 16. August

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23 Grad: Ein Sprung in die Donau.

Der Klassiker. Vor allem dann, wenn alle Pools in Niederösterreich bereits die 30-Grad-Marke überschritten  haben – und somit nicht mehr in die Kategorie Abkühlung fallen. Donau geht gut! Auch wenn man mit hochrotem post-sportiven Kopf in die Fluten steigt. Zisch! Frisch. Wo gibt’s Keli?

23 Grad, sagt mein inneres Thermometer. Ich empfehle euch eine ganz unkomplizierte Stelle. Einfach in Stein über die Donaubrücke. Dann seid ihr sofort an der Mauterner Riviera. Eine kleine schattige Badewiese, eine flache Stelle zum Reingehen und aus. Gut, das monotone Summen der vorbeifahrenden Autos gibt’s auch noch … blenden wir jetzt aus.

3512 Mautern an der Donau, gleich gegenüber der Römerhalle

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24 Grad: Einmal Kunst, klimatisiert.

Raus aus der Stadt. Rein ins Wasser. Es gibt noch eine Möglichkeit: Ab in die Kunstmeile. Da sind die Museen nämlich wunderbar klimatisiert. Die Dame in in der Kunsthalle machte mir die „23 oder 24 Grad – je nach Raum“ echt schmackhaft. Und Ernesto Neto, die aktuelle Ausstellung klingt auch wirklich gut. Oder doch lieber in die Artothek gegenüber? Da kann man sich Kunst ausborgen für zuhause oder fürs Büro. Ich glaub‘, jetzt wär‘ der richtige Zeitpunkt …

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So hast du St. Pölten noch nie gesehen.

Sommerzeit ist Ausflugszeit. Und da darf man schon ein bissl raus aus seiner Stadt. Hinein in eine andere. Diesmal: die Landeshauptstadt.

Zwischen St. Pölten und Krems herrscht ja immer ein gewisse Rivalität. Ein Nasenrümpfen da. Ein schräger Blick dort. Zeit, um mit Klischees aufzuräumen. Hier kommen zwei ganz frisch getippte Tipps. Denn ich war bis vor Kurzem mit den Kremser Bloggerinnen unterwegs. Lust auf Krems feat. diekremserin & Kleinstadtstyle. Ihr dürft euch auf neue Ideen freuen. Und jetzt einmal auf zwei bloggerinnenhandverlesene Empfehlungen.

Tipp Numero 1: Parque del Sol – LAMES

Das Symposium für Interdisziplinäre Kunst. Noch bis Sonntag, 2. August, gibt’s hier Workshops, Diskussionen, Installationen und Konzerte – unter anderem mit Der Nino aus Wien.

Das ganze Gelände ist sehenswert. Riesengroß. Ein Park zwischen verwunschen und abgefuckt. Ein Kulturzentrum, das mich ein bissl an die Rote Flora in Hamburg erinnert. Sprich: Anzug, Pumps und Strache-Wähler werdet ihr hier vergeblich suchen. Dafür jede Menge Fingerfarben, Slacklines und Bananenstauden. Friedliche Parallelwelt. Mal ganz was anderes. Durchaus einen Besuch wert.

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Tipp Numero 2: 
Vincenz Pauli

Ein neues altes Wirtshaus beim Alpenbahnhof. Sehr gemütlich sitzen auf  alten Bänken. Dazwischen zeitgenössische Akzente. Die von unserer Blogger-Runde getesteten Gerichte – Saures Rindfleisch, Käseteller, Beiried – waren allesamt sehr gut. Der Grüne Veltliner vom Weingut Winkler auch. Bierfans kommen hier mit einer Auswahl an Craft Beer auf ihre Kosten.

Fazit: Ein stammtischtaugliches Lokal. Ein guter Grund, um nach St. Pölten zu fahren.

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